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Hunderterfeld üben: 10 unterhaltsame Rechenaktivitäten

Autor: Tanja Wohlsperger

Webshop-Inhaberin und Mutter

Wer sagt, dass man zum Rechnen still an einem Tisch sitzen muss? Mit diesem Hunderterfeld-Sensorik-Pop-it können Sie gleichzeitig rechnen, sich bewegen, zappeln und entdecken!

Das Hunderterfeld-Sensorik-Pop-it von Learning Resources ist weit mehr als ein lustiges Pop-it mit Zahlen. Das Brett lädt zum Zählen, Suchen, Musterentdecken und Rechnen ein. Und nebenbei haben die Finger natürlich alle Hände voll zu tun.

Ich habe 10 Ideen gesammelt, um damit zu Hause, im Unterricht oder in der Therapie zu arbeiten.

1. Alle aufpoppen!

Fangen Sie ganz einfach an. Lassen Sie das Kind die Zahlen von 1 bis 100 nacheinander suchen und eindrücken.

Sie können gemeinsam zählen oder das Kind selbstständig entdecken lassen. Für junge Kinder ist das bereits eine schöne Übung für die Zahlerkennung, das Zählen und die Fingermotorik.

2. Wo ist meine Zahl?

Nennen Sie eine Zahl und lassen Sie das Kind diese so schnell wie möglich finden.

Machen Sie es danach etwas schwieriger:
„Kannst du 36 finden? Und welche Zahl steht direkt davor?“

So kombinieren Sie Zahlerkennung, Aufmerksamkeit und räumliche Orientierung.

3. Zehn dazu, zehn weg

Wählen Sie eine Zahl, zum Beispiel 24. Lassen Sie das Kind erst die 24 eindrücken und danach 10 weiter suchen.

„Wo landest du, wenn du 10 dazu addierst?“
„Und was passiert, wenn du 10 zurückgehst?“

Eine einfache Methode, um Kinder das Hunderterfeld und die Zahlenstruktur entdecken zu lassen.

4. Sprünge suchen

Lassen Sie das Kind nur die geraden Zahlen eindrücken. Danach können Sie dasselbe mit den Vielfachen von 5 oder 10 machen.

Können Sie entdecken, welches Muster entsteht?

Damit üben Sie Skip Counting (Zahlenreihen), Zahlenmuster und Vielfache, aber das Kind erlebt vor allem: Suchen, Finden und Poppen!

5. Rate mal, welche Zahl kommt

Poppen Sie zum Beispiel 12, 22, 32 und 42. Halten Sie danach an und fragen Sie:

„Welche Zahl ist deiner Meinung nach jetzt an der Reihe?“

Dies ist eine tolle Übung für Mustererkennung, logisches Denken und Vorhersagen.

6. Rechnen mit den Fingern

Verwenden Sie das Brett, um eine einfache Rechenaufgabe sichtbar zu machen.

Zum Beispiel:
4 + 3 = ?

Lassen Sie das Kind vier Blasen eindrücken und danach noch drei weitere. Wie viele sind es zusammen?

Für ältere Kinder können Sie dies auf Multiplikation ausweiten. Bilden Sie zum Beispiel Gruppen von 3 × 4 und lassen Sie das Kind die Struktur auf dem 10x10-Raster entdecken.

7. Umdrehen!

Die Rückseite des Pop-its hat ein leeres 10x10-Raster. Ideal, um eigene Muster, Formen und Gruppen zu bilden.

Erstellen Sie zum Beispiel ein Quadrat, ein Rechteck oder ein Muster und lassen Sie das Kind dies nachbauen.

Hier kommen visuelle Wahrnehmung, räumliches Vorstellungsvermögen, Feinmotorik und Problemlösungsdenken zusammen.

8. Zuhören, merken und poppen!

Nennen Sie zwei oder drei Zahlen hintereinander.

„Pop zuerst 17, dann 35 und zum Schluss 42.“

Kannst du sie dir in der richtigen Reihenfolge merken?

Eine einfache Aktivität, mit der Sie neben der Zahlerkennung auch das Arbeitsgedächtnis, die Aufmerksamkeit und die Impulskontrolle ansprechen.

9. Wer findet sie am schnellsten?

Nennen Sie eine Aufgabe:

„Finde eine Zahl zwischen 40 und 50, die auf 5 endet.“

Oder:

„Suche eine Zahl, die 10 höher ist als 27.“

Sie können dies allein tun oder ein kleines Spiel daraus machen mit zwei Kindern. Die Geschwindigkeit muss nicht im Mittelpunkt stehen; das Suchen und Nachdenken ist gerade das Wertvolle.

10. Einfach nur entspannt poppen

Und manchmal muss gar keine Rechenaufgabe dabei sein.

Lassen Sie ein Kind einfach nur poppen, fühlen und zuhören. Das wiederholte Eindrücken der Blasen gibt einen taktilen und auditiven Reiz und erfordert gleichzeitig Bewegung der Finger.

Das macht dieses Pop-it auch interessant als sensorische Zappelaktivität zwischen anderen Aufgaben.

Vom Rechnen zur Motorik

Was ich an diesem Hunderterfeld-Sensorik-Pop-it so mag, ist, dass Rechnen und Motorik hier ganz selbstverständlich zusammenkommen. Ein Kind schaut, sucht, merkt sich etwas, trifft eine Entscheidung und bewegt dann gezielt einen Finger an die richtige Stelle.

So üben Sie während einer Aktivität zum Beispiel Fingermotorik, Auge-Hand-Koordination, Konzentration, Arbeitsgedächtnis und Zahlenverständnis.

Und vielleicht noch das Wichtigste: Es muss sich gar nicht wie Üben anfühlen. Einfach entspannt poppen, entdecken und dabei immer ein bisschen mehr lernen. Das ist genau die Kraft des spielerischen Lernens.


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